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Rasenmäher springt nicht an – was nun?

Rasenmäher springt nicht anLässt sich der Rasenmäher nicht mehr starten, so kann dies verschiedenste Gründe haben.
Lassen Sie keine Panik aufkommen, denn der Großteil er Rasenmäher wurde so konstruiert, dass zahlreiche Reparaturen und Wartungen auch ohne Fachmann durchgeführt werden können.
Anbei erhalten Sie Informationen darüber, warum sich Rasenmäher nicht mehr starten lassen und welche Soforthilfe-Maßnahmen Sie selbst durchführen können.

Wenn Ihr Rasenmäher zwar startet aber unrund läuft, finden Sie in diesem Beitrag Hilfe


Benzin Rasenmäher startet nicht – Ursachen und Abhilfe

Grund 1: Sprit fehlt

Bevor der Rasenmäher gestartet wird, sollten Sie überprüfen, ob der Tank mit ausreichend Kraftstoff gefüllt ist. Sie können das Problem beheben, indem Sie Benzin oder Diesel nachfüllen.

 

Grund 2: Falscher Sprit

Nicht selten wurde einfach der falsche Kraftstoff eingefüllt. Die meisten Rasenmäher werden mit Benzin befüllt, jedoch sind auch Modelle am Markt, welche mit Diesel zum Laufen gebracht werden.
Wenn Sie sich nicht mehr 100 prozentig sicher sind, ob Sie den richtigen Sprit eingefüllt haben, sollten Sie keinesfalls einen Startversuch durchführen, damit der Motor nicht beschädigt wird. Pumpen Sie den Kraftstoff aus und füllen sie den geeigneten Sprit ein.

 

Grund 2: Alter Sprit

Der Rasenmäher springt nicht an, obwohl der richtige Sprit eingefüllt wurde? Die Ursache kann auch darin liegen, dass der Sprit einfach zu alt ist. Gerade bei alten 2 Takt-Rasenmähern mit Benzingemisch passiert dies sehr häufig. In der Regel sollten 2-Takt Gemische immer über den Winter abgelassen und im Frühjahr ein neues Gemisch eingelassen werden. 2-Takt Gemische sind ein Gemisch aus Benzin und Öl. bei Verwendung von mineralischen Ölen lagern sich diese mit der Zeit ab. Bei vollsynthetischen Ölen tritt dieser Effekt so gut wie nicht auf. Pumpen Sie in diesem Fall den alten Sprit ab und füllen Sie neuen Sprit ein.

 

Grund 3: Probleme mit dem Vergaser

Vergaser eines RasenmähersHäufig springt der Motor nicht an, da der Kraftstoff nicht in die Brennkammer gelangt. Die Ursache liegt meist darin, dass Verunreinigungen oder Schmutz im Vergaser verhindern, dass der Kraftstoff die Brennkammer erreicht und der Rasenmäher springt nicht an. Vergaser-Probleme können auch bei Firnis, also altem, abgestandenen Kraftstoff entstehen. Ebenso können Ablagerungen zur Verstopfung der engen Luft- und Kraftstoffgänge führen.
Nicht selten verursachen geschrumpfte O-Ringe oder Dichtungsringe Luft- oder Kraftstofflecks, welche die Leistung des Motors minimieren oder komplett unmöglich machen.

 

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Tipps für die Reinigung des Vergasers:

Zerlegen Sie den Vergaser und nehmen Sie jegliche alten oder geschrumpften Dichtungen, Dichtmassen und Dichtringe ab. Reinigen Sie alle Teile des Vergasers mit einem speziellen Reinigungsmittel für den Vergaser. Teile, die kein Metall enthalten, können Sie in einem handelsüblichen Vergaser-Reiniger bis zu 15 Minuten lang einweichen. Tauchen Sie keinesfalls Teile, die aus aus Gummi hergestellt sind, in den Spezialreiniger. Gummi ist beispielsweise in O-Ringen, Dichtungen und Pumpenmembranen enthalten.
Wenn Sie Durchgänge und Öffnungen säubern, sollten Sie stets Druckluft einsetzen. Am besten von beiden Seiten. Greifen Sie keinesfalls zu Bohrern, Drähten und anderem Werkzeug.

 

 

 

Grund 4: Verschmutzte Luftfilter

Rasenmäher LuftfilterFür einen einwandfreien Start des Rasenmähers ist eine saubere Luft Voraussetzung. Eigentlich ist der Luftfilter hierfür verantwortlich, ist dieser jedoch verschmutzt oder verstopft, so wird die Menge an zugeführter Luft minimiert und der Motor kann abgewürgt werden. Im schlimmsten Fall lässt sich der Motor nicht mehr starten und der Rasenmäher springt nicht an. Im Luftfilter sammelt sich im Laufe der Zeit sowohl Schmutz und Staub als auch zum Teil Öl an. Experten raten dazu, den Luftfilter nach rund 25 Betriebsstunden zu reinigen.
Sowohl Luftfilter aus Schaumstoff als auch aus Papier benötigen einen regelmäßigen Rundum-Check und auch bei Filtern, die aus einem Element bestehen, ist eine Überprüfung nach 25 Stunden in Betrieb notwendig.
Bei einem Luftfilter aus Papier können Sie den Schutz vorsichtig herausschütteln oder Sie verwenden einen Kompressor. Sollte Ihr Luftfilter aus Schaumstoff bestehen, so reinigen Sie diesem ab besten mit herkömmlichem Spülmittel und heißem Wasser.
Ist Ihr Rasenmäher mit einem Dual-Filter ausgestattet, so sollten Sie den Vorreiniger nach spätestens 25 Stunden der Inbetriebnahme austauschen.

 

Grund 5: Zündkerze ist defekt

Ist die Zündkerze defekt oder extrem verschmutzt, so kann es auch daran liegen, dass sich der Rasenmäher nicht mehr starten lässt. Ein Überschlag der Funken kann dazu führen, dass der Motor nicht mehr anspringt.
Werfen Sie einen Blick auf die Zündkerzen und lesen Sie in der Bedienungsanleitung nach, wo diese in Ihrem Rasenmäher verbaut ist. Im Handbuch erfahren Sie genau, wie sich die Zündkerze lösen lässt. Nicht selten ist es ausreichend, die Zündkerze und speziell die Kontakte einfach mit einem trockenen Tuch zu reinigen.
Der Rasenmäher springt nicht an, obwohl Sie die Zündkerze gereinigt haben? Dann kann diese defekt sein uns Sie sollten diese ersetzen. Defekte Zündkerzen können nicht mehr repariert werden. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf der neuen Zündkerze darauf achten, dass Sie exakt das selbe Modell einbauen.
Kontrollieren Sie auch, ob der Öl- Sicherheitsschalter ebenso wie die Sicherheitsschalter, welche am Mähwerk angebracht sind, defekt sind.

 

Grund 6: Messer sind blockiert

Ziehen Sie am Starterzug und überprüfen Sie, ob sich die Messer bewegen lassen. Lässt sich das Kabel nicht so leicht ziehen wie normalerweise, so blockieren die Messer und der Rasenmäher springt nicht an.
Damit Sie sich nicht verletzten, sollten Sie bei Ihrem Benzin-Rasenmäher den Zündstecker herausziehen. Bei einem Elektro-Modell muss das Netzkabel gezogen werden, damit Sie den Rasenmäher nicht unabsichtlich während der Reinigung oder Wartung starten.
Legen Sie Ihren Rasenmäher anschließend zur Seite und sehen Sie sich den Unterbau des Rassenmähers an. Entfernen Sie alte Grasreste, welche sich verfangen oder angestaut haben und auch kleine Steine sollten Sie unbedingt beseitigen.

 

Grund 7: Verdichtung:

Ein falsches Ventilspiel führt zum selben Problem wie ein zu festsitzendes Ventil – der Rasenmäher springt nicht an. Sollte ein Bauteil lecken, so minimiert sich der Gesamtladedruck und folglich wírd die Ladung aufgrund von Fremdluft reduziert. Unter Fremdluft versteht man unerwünschte Luft, welche in den Motor gelangt. Die Ursachen hierfür sind meist Motorteile, die entweder locker oder verschlissen sind.
Ist beispielsweise das Auslassventil undicht, so kann dies dazu führen, dass Fremdluft in die Brennkammer gelangt.

 

Grund 8: Standzeiten zu lang

Nach dem Winter stehen zahlreiche Gartenbesitzer vor demselben Problem – der Rasenmäher springt nicht an. Wenn der Rasenmäher zu lange Zeit nicht benutzt wird, so kommt es manchmal vor, dass er entweder mehrere Startversuche benötigt oder gar nicht mehr anspringt. Betätigen Sie den Starter mehrmals. Sollte kein Start erfolgen, so lesen Sie in der Betriebsanleitung nach, was nach zu langen Standzeiten zu tun ist.

 

Grund 9: Batterie leer bei Aufsitzmähern

Wenn Sie einen Rasentraktor besitzen, so benötogt dieser zum Starten ebenso wie ein Auto eine volle Batterie. Überprüfen Sie, ob die Batterie leer ist und ersetzen Sie diese im Falle.


 

Elektro Rasenmäher springt nicht an – was tun?

Im Gegensatz zu Rasenmähern, die mit Kraftstoff betrieben werden, treffen auf elektrisch betriebene Modelle die meisten Ursachen nicht zu.

Grund 1: Stromzufuhr nicht gegeben

Überprüfen Sie, ob der Stecker auch wirklich fest in der Steckdose sitzt.

Grund 2: Stromkabel defekt

Sollte das Stromkabel einen Defekt aufweisen, so sollten Sie als Laie unbedingt einen Spezialisten mit der Reparatur beauftragen.
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